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Wohnen in der Seniorenresidenz am Obernberg

Verehrte Interessentin, verehrter Interessent, das Thema Wohnen in einer Senioreneinrichtung ist immer wieder mit vielen Fragen hinsichtlich der Kosten und des Leistungsspektrums der Einrichtung verbunden. Die folgenden Informationen sollen Ihnen helfen die Kostenstrukturen unserer Einrichtung zu verstehen.

Kosten

Die wesentlichen Kostenarten sind in jeder Einrichtung gleich:

  • Pflegekosten (Grundpflege, Behandlungspflege und medizinische Behandlungspflege)
  • Unterkunft und Verpflegung(Entgelt zur Abgeltung der hauswirtschaftlichen Versorgung)
  • Investitionskosten (so genannte “gesondert berechenbare Aufwendungen“ zur Abgeltung des Leistungsangebotes der Raum- und Sachausstattung)
  • Sonderleistungen (Telefon, chemische Reinigung)
  • Kosten für den persönlichen Bedarf (Friseur, persönliche Einkäufe etc.)

Zusammengefasst finden Sie in der untenstehenden Tabelle sämtliche dem Pflegesatz zugeordneten Kosten aufgeführt nach Pflegegrade:

Stationär ab 01.01.2017

Tägliche Kosten in € Grad 1
Grad 2 Grad 3
Grad 4
Grad 5
Pflege 30,67 € 39,24 € 55,41 € 72,28 € 79,84 €
Ausbildungsumlage 3,69 € 3,69 € 3,69 € 3,69 € 3,69 €
Unterkunf 17,38 € 17,38 € 17,38 € 17,38 € 17,38 €
Verpflegung 13,38 € 13,38 € 13,38 € 13,38 € 13,38 €
Investitionskosten 20,72 € 20,72 € 20,72 € 20,72 € 20,72 €
Einzelzimmerzuschlag 1,12 € 1,12 € 1,12 € 1,12 € 1,12 €
Summe täglich 86,96 € 95,53 € 111,70 € 128,57 € 136,13 €
monatlicher Durchschnitt ( x 30,42) 2.645,32 € 2.906,02 € 3.397,91 € 3.911,10 € 4.141,07 €
Zuzahlung  Pflegeversicherung Stationär 125,00 € 770,00 € 1.262,00 € 1.775,00 € 2.005,00 €
Eigenanteil Stationär 2.520,32 € 2.136,02 € 2.135,91 € 2.136,10 € 2.136,07 €

 

Kurzzeitpflege

Zuzahlung Pflegeversicherung Kurzzeitpflege 0,00 € max. 56 Tage bis zu 1.612,00 €
Zuzahlung Kreis Lippe 0,00 € max. 1.223,04 €
Eigenanteil Kurzzeitpflege 0,00 € max. 1.657,60 €

Bezuschussung der verschiedenen Kosten

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, Zuschüsse in Anspruch zu nehmen:

Die Pflegeversicherung

Je nach Hilfebedarf können Sie von dem medizinischen Dienst der Krankenkasse in eine der oben genannten Pflegestufen gelangen.

Beihilfe

Wenn Sie Beihilfeberechtigt sind, übernimmt die Beihilfestelle in der Regel die Hälfte der sonst üblichen Pflegekassenleistungen. Die Höhe der Investitionskosten wird ebenfalls im Rahmen der Beihilfegewährung berücksichtigt.

Das Pflegewohngeld

Bewohnerinnen und Bewohner, die in die Pflegestufe 1 – 3 eingestuft sind, haben die Möglichkeit einen bewohnerorientierten Aufwendungszuschuss für Investitionskosten der vollstationären Pflegeeinrichtung auch Pflegewohngeld genannt zu erhalten.

Hiermit werden die Investitionskosten einer Senioreneinrichtung teilweise oder ganz abgegolten.

 

Kriegsopferfürsorge

Auch bei Einzug in eine Senioreneinrichtung können Sie weiterhin Leistungen der Kriegsopferfürsorge erhalten, dies gilt auch in der Pflegestufe 0.

Auch hier erteilt die zuständige Abteilung des Sozialamts weitreichende Auskünfte.

Anspruch auf Pflegewohngeld

Anspruch auf Pflegewohngeld haben alle Bewohnerinnen und Bewohner, deren Einkommen, der Einsatz von Vermögen und die Leistungen der Pflegeversicherung nicht ausreichen, um die Heimkosten abzudecken.

Die Vermögensfreigrenze beträgt 10.000 Euro, alles darüber hinaus muss für die Deckung der Kosten eingesetzt werden.

Beratung in der Einrichtung

Wir stehen Ihnen jederzeit für Beratungsfragen hinsichtlich eines Pflegeplatzes in unserer Einrichtung zur Verfügung.

Schon im Vorfeld lässt sich klären, ob und wenn ja, welche Zuschüsse Ihnen gewährt werden können und wie eine Antragstellung auszusehen hat.

Die Einrichtungsleitung klärt Sie über rechtliche Fragen auf, die Pflegedienstleitung erörtert mit Ihnen zusammen eine mögliche Einstufung in eine Pflegestufe.

Die Verwaltung hilft Ihnen bei der Antragstellung und steht jederzeit für Fragen zur Verfügung.

Sozialhilfe

Ein Anspruch auf Grundsicherungsleistung in Einrichtungen besteht bei Vollendung des 65. Lebensjahres und  eingestufter Heimbedürftigkeit oder einer der o.g. Pflegestufen.

Vorraussetzung ist eine Unterdeckung der Heimkosten trotz des Einsatzes von Einkommen, Vermögen, Leistungen der Pflegeversicherung und des Pflegewohngeldes. Auskunft und  Beratung erlangen Sie über das Sozialamt, das für ihren jetzigen Wohnort zuständig ist.

Im Kreis Lippe ist für Sie folgendes Amt zuständig:

Kreis Lippe - Der Landrat
Abteilung 3-Jugend, Soziales und Gesundheit
Fachgebiet 3.1 Sozialhilfe, Pflegewohngeld
32754 Detmold
Tel.: 05231 / 62-0 (Zentrale)